Mrz 16

13/2010: Erkenntnisse: Von Fotografie verstehe ich nicht genug, aber man lernt nie aus…

Tag: Erkenntnisse, ProdukteThomas Gotthal @ 11:28

Screenshot: www.grillratte.de - Störendes Objekt vor Objekt

Ich bekenne:

Ich habe nicht genug Ahnung von guter Fotografie, auch wenn ich selbst regelmäßig unmäßig viel fotografiere. Ich danke der Industrie für die Segnungen der digitalen Fotografie.

Im Allgemeinen unwissend zu bleiben, tut jedoch nicht Not. Im Internet existieren jede Menge kenntnisreiche Hintergrundberichte über die Möglichkeiten, aber auch Workshops für gutes Fotografieren. Ziel ist die Vermeidung von Fehlern bei der digitalen Fotografie. Ein weiteres How To (wie man gute Fotos macht), fand das bekenntnisblog heute auf der kurzweiligen, amüsanten Website grillratte.de.

Das geschilderte Problem ist bekannt und wurde beispielsweise auch schon von der Partner-Website gesichtspunkte.de problematisiert. Damals ging es nur um den Fernsehturm von Toronto. Du willst etwas Interessantes fotografieren und kurz bevor du den Auslöser drückst, schummelt sich ein Zweitobjekt vor das eigentliche Motiv. Das intensiv inszenierte Foto ist futsch und auch die ganze, gute Vorbereitung.

Grillratte Veith Klapp dazu: “…dieses dämliche Groupie …meinen Versuch, die geologisch hochinteressante Felsformation….zu bannen….Sie lief einfach ins Bild.” Veith Klapp nennt das einen häufigen Fehler: Kein freier Blick zum Motiv. Fachleute haben dafür einen anderen Begriff: Photo Hopping (in Deutschland: Fotohopping). Wir fassen zusammen: Ob Fernsehturm in Toronto oder einmaliges Felsgestein: In der männlichen Welt der Digitalfotografie ist Vieles im Argen, man muss sich nur einmal ein bisschen aufs Wesentliche konzentrieren, und schon bekommen wir Fotos, wie wir sie uns inständig wünschen. Glückwunsch an die Grillratte, dies Problem einmal so deutlich herausgestellt zu haben. Tiefer Respekt!

Lausige Zeitdiebe und eine Art insgesamt destruktiver Gesamtcharakter hingegen diejenigen, die das auch noch lustig finden und bei facebook die erste systematische Gruppe der gemeinschaftlichen Zerstörungswut gegründet haben.

2 Kommentare zu “13/2010: Erkenntnisse: Von Fotografie verstehe ich nicht genug, aber man lernt nie aus…”

  1. Veith Klapp says:

    Gut das auch Sie sich des brisanten Themas annehmen!

    Stalking ist nicht umsonst mittlerweile ein Straftatbestand. Diese Frauen ahnen allem Anschein nach nicht, welche seelischen Traumata sie bei ihrem Opfer auslösen können: Schlaflose Nächte, nervöse Unruhe- und Erregungszustände – der Leidensdruck ist mitunter immens.

    P.S. Alles Gute zum Startup ihrer Seite!

  2. Thomas Gotthal says:

    Wir danken dem Kommentator für die wegweisende Inspiration, sich mit der Kunst der Digitalfotografie noch intensiver auseinanderzusetzen.

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